Ich hoffe, dass dieses Neujahr uns allen nur Glück, Freude und Frieden bringt!

Hallo, liebe Freunde!

Hier ist Natalia Kashirina aus der russischen Stadt Pjatigorsk (Notdkaukasus). Ich bin Dozentin der Pjatigorsker staatlichen linguistischen Universität. Ich habe schon über mich ein bisschen geschrieben. Ich unterrichte Deutsch. Meine Gruppe besteht aus 14 Studenten, die  im 3. Studienjahr stehen. Einige Studenten sind an der deutschen Sprache besonders sehr interessiert und mögen diese Sprache über alles, und sie beschloßen selbst euch etwas zu schreiben:

  • Hallo, ich heiße Kristina Melnik. Ich warte schon auf das Neujahr sehr. Das Wetter ist aber bei uns gar nicht winterlich. Alle träumen von Schnee und Frost, um Weihnachtsstimmung zu bekommen. Wir hoffen, dass es an Silvester schneit und wir können Wintersport genießen, Schneeballschlacht machen. Aber solange genießen wir warme Tage und herbstliches Wetter.
  • Hallo, ich bin Ekaterina Stikhanova. Das Neujahr ist ein großes und schönes Fest und ich wünsche euch ein ganz besonderes, gutherziges Neujahr, trotz aller Probleme und Schwirigkeiten in der heutigen Welt. Ich hoffe, dass dieses Neujahr uns allen nur Glück, Freude und Frieden bringt!
  • Hallo, mein Name ist Maria Kulabina. Winter ist meine Lieblingsjahreszeit. Im Nordkaukasus ist diese Zeit sehr schön. Unsere Berge locken tausende Touristen. Sie laufen Ski und Schlittschuh, besteigen Berge, genießen einfach frische und gesunde Luft. Kommt zu uns auch, ich meine, dass unser Winter und unsere Berge euch gefallen.
  • Wir heißen Julia Bocharova und Valeria Bogdanova. Wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest, feste Gesundheit, viele glückliche Tage im nächsten Jahr. Und wir hoffen, dass alle Menschen im nächsten Jahr freundlich und friedlich leben werden.

 

Also, bald ist das schöne und große Fest, Weihnachten. Meine Studenten, unsere Uni und ich persönlich wünschen euch einen guten Rutsch in das neue Jahr, mögen alle euere Wünsche in Erfüllung gehen!

 

Natalia Kashirina aus Pjatigorsk

 

Meine Gruppe-2

„Helle Seite“ Russlands durch Städtepartnerschaften kennenlernen

Wer derzeit über Russland liest, muss den Eindruck gewinnen, das dieses

Land in „dunkle Zeiten“ zurückgefallen ist – mit einem Präsidenten, für den

sich der Respekt vor Russland aus Furcht vor Russland speist. Ein Russland,

das die Nachbarn einschüchtert und selbst diejenigen verschreckt, die

eigentlich nur in Ruhe mit Moskau Geschäfte machen würden.

Folgende Fragen drängen sich dazu auf:

  1. Wie viel Vertrauen kann man einem Mann entgegenbringen, der sich an

einem Tag als Friedenspartner anbietet um am nächsten Tag in den

Krieg zu ziehen?

  1. Verstehen wir Russland richtig?
  2. Versteht die russische Führung den Westen?

Dazu folgende Antworten:

1:    wenig.

2:    zu wenig.

  1. ein wenig.

Berichtet wird über ein Russland, dessen Ziel es scheint, aus der Isolation

herauszukommen und wieder als Weltmacht mitzuspielen. Der Augenblick dazu

ist günstig: Amerika sucht in Syrien Verbündete und Europa ist vollends mir

der Flüchtlingskrise beschäftigt. In dieses Vakuum stößt Russland, erkennt

– wie einst das KGB – Schwächen des „Gegners“ und nutzt diese aus.

 

So kann, so darf die „Zusammenarbeit“ zukünftig nicht aussehen. Sicher: an

Putin als Gesprächspartner wird kein Weg vorbeigehen und Vorsicht wird bei

ihm stets geboten sein. Das entbindet uns aber nicht, an der wichtigen

Aufgabe (weiter) zu arbeiten Russland (besser) zu verstehen. Meine Besuche

dort in den letzten Jahren haben gezeigt: in der russischen Bevölkerung

gibt es eine große Bereitschaft mit „dem Westen“ zu sprechen. Und auch mein

Dialog mit dem russischen Generalkonsul in Bonn war stets geprägt von guten

und offenen Gesprächen. Vor wenigen Tagen hat mir der scheidende

persönliche Referent des Generalkonsuls geschrieben und sich „für die gute

Zusammenarbeit und die reibungslose Kommunikation in den letzten Jahren“

bedankt. Er hat dies mit einer Einladung nach Russland verbunden, der ich

gerne folgen werde.

Ich war ich in Vertretung unseres Oberbürgermeisters in Rostov am Don und habe wiederholt die „helle Seite“ Russlands kennengelernt, mit einer Gastfreundschaft, die sich so nur schwer

auf der Welt finden lässt.

Noch paar Eindrücke von meinem Besuch in Rostow: Besonders fällt die gelungene Bepflanzung an der Flusspromenade des Don auf. Es gibt eine starke Bautätigkeit großer Luxushotels; allerdings erscheint es fraglich, ob diese auch langfristig wirtschaftlich erfolgreich genutzt werden können. Eines ist bereits wenige Monate nach der Eröffnung wieder geschlossen worden. Die großartige Gastfreundschaft der Stadt Rostov möchte ich hervorheben. Dortmund kann sich davon eine dicke Scheibe abschneiden.

Manfred Sauer, Bürgermeister der Stadt Dortmund

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Diplomatie von unten ist eine tragende Säule unserer Beziehung – Interview mit Franz Thönnes