Schüleraustausch Hagen-Smolensk

Auf das Treffen mit den Schülern aus Hagen und Smolensk habe ich mich besonders gefreut. Es ist noch nicht so lange her, als ich selbst Schülerin war, deswegen erinnere ich mich noch sehr gut an unseren Schüleraustausch mit Deutschen. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich wie wichtig solche Treffen mit den Gleichaltrigen aus einem anderen Land sind. Auf einmal siehst, du das die Welt viel größer und vielseitiger ist als deine eigene Schule, deine Stadt und deine Familie. Ich denke, den Schülern aus Hagen und Smolensk ging es an diesem Tag ähnlich, weil die Aufregung in der Ricarda-Huch-Gymnasium sofort zu spüren.

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Als 22 Schüler*innen aus Smolensk, ihre Lehrer und ihre deutsche Gastgeber alle da waren, gingen wir ins Rathaus. Dort wurde die Delegation herzlich von Herrn Peter Mook, den Bereichsleiter der Städtepartnerschaften und Internationalen Angelegenheiten empfangen. Herr Mook hat den Schülern über Besonderheiten der kommunalen Politik und Verwaltung in Deutschland erzählt. Ich glaube, russische Schüler haben für sich viel Neues gelernt, weil in Russland die kommunale Politik ein bisschen anders funktioniert. In Hagen konnte man merken, dass das Rathaus ein Haus FÜR Bürger ist und kommunale Politik bürgernah ist.

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Eine der Fragen an Herrn Mook war: Was für ein Stellenwert haben Städtepartnerschaften und Schulpartnerschaften in der Stadtverwaltung in Hagen? Die Städtepartnerschaften für Hagen ist nicht nur die Sache offizieller Delegationen. Nur dann können Städtepartnerschaften gut funktionieren und sich weiter entwickeln, wenn man Beziehungen und Freundschaften in ganz unterschiedlichen Kreisen pflegt.

Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk ist eine der lebendigsten unter Hagener Städtepartnerschaften. Mehr als 500 Gäste aus Smolensk kommen jährlich nach Hagen. Zum Beispiel: 4 bis 6 Mal findet im Jahr Austausch der Sportmannschaften statt.

Zum Schluss hat Peter Mook uns ein ganz interessantes Bild gezeigt. 24 Künstler aus Hagen uns Smolensk haben an diesem Bild gearbeitet. Jeder durfte darauf malen, wenn es einem Beitrag der anderen nicht gefallen hat, jeder durfte etwas Eigenes hinzufügen. Trotzdem konnten sich alle am Ende gut verständigen.

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Weiter geht es für Schüler der Ricarda-Huch-Gymnasium und ihre Freunde aus Russland nach Südfrankreich. Wie kann man sich sonst besser kennenlernen, als auf einer Reise! Viel Spaß euch!

Vielen Dank an Uli Kopitz und Lena Lesnikowa, die sich schon seit Jahren für den Schüleraustausch engagieren.

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